Heute kein klassischer Artikel – stattdessen ein Blick direkt auf die Werkbank.
Der NerdyMidiMapper entsteht gerade live zwischen Code, Controllern, leuchtenden Pads und einer guten Portion „Warum geht das eigentlich nicht einfacher?“.
Die Grundidee lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Ein MIDI Controller(bezahlter Link) als Stream Deck(bezahlter Link) – nur offener, flexibler und ohne Cloud.
MIDI rein, Windows-Aktionen raus – und visuelles Feedback wieder zurück auf den Controller. Taster, Fader, LEDs, Displays. Alles darf miteinander sprechen, ohne Spezialtreiber, ohne Zwang, ohne Abos.
Noch ist das Projekt roh. Noch ist vieles provisorisch. Aber die ersten Controller reagieren bereits – und genau das macht diese Phase so spannend.
Was der NerdyMidiMapper als „Stream Deck mit MIDI“ leisten soll
MIDI-Controller frei auf Windows-Funktionen mappen
Rückmeldung von Software an LEDs, Pads und Displays
Mehrere Controller gleichzeitig verwalten
Profile für unterschiedliche Anwendungen (Desktop, DAW, Video, Tools)
Komplett lokal – keine Cloud, keine Accounts
Das Ziel ist kein weiteres Bastelspielzeug, sondern eine echte Stream-Deck-Alternative auf MIDI-Basis für alle, die mehr Kontrolle wollen als fertige Ökosysteme bieten.
Aktueller Stand
Grundlegende MIDI-Erkennung funktioniert
Erste Tests mit LED‑Rückkanälen laufen
Logik für Mappings wird gerade entworfen
GUI befindet sich im Aufbau
Vieles davon ist aktuell noch Drahtmodell statt Hochglanzprodukt – aber genau hier beginnt die eigentliche Geschichte eines Tools.
Wie es weitergeht
Dieser Teaser markiert bewusst nur den Anfang. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, wie gut sich ein MIDI Controller als Stream Deck im Alltag schlagen kann – mit echten Anwendungen, echten Controllern und echten Problemfällen.
Der nächste ausführliche Artikel wird tief ins Eingemachte gehen: Architektur, MIDI-Flows, Rückkanäle, Windows-Events, Fallstricke und die typischen „Warum tut das jetzt DAS?“-Momente.
Bis dahin gilt: Die Werkbank bleibt offen – und der NerdyMidiMapper wächst Schritt für Schritt in seine Rolle als offene Stream‑Deck‑Alternative hinein.
Der Amazon Prime Day 2025 (8. bis 11. Juli) ist vorbei – aber viele Deals, Tipps und Produktempfehlungen bleiben auch danach interessant. In diesem Beitrag findest du meine persönliche Auswahl lohnenswerter Angebote rund um DIY-Projekte, Smart Home, 3D-Druck, Elektronik und nerdige Gadgets – viele davon nutze ich selbst regelmäßig.
Einige Produkte sind weiterhin reduziert erhältlich oder tauchen bei den nächsten Aktionen (wie Black Friday oder Blitzangeboten) wieder auf. Die Liste wird deshalb regelmäßig aktualisiert, damit du auch später noch passende Empfehlungen findest.
Warum dieser Beitrag?
Ich nutze den Prime Day jedes Jahr, um gutes Werkzeug, Elektronik-Bauteile oder nerdige Spielereien günstiger zu bekommen. Damit du nicht stundenlang durch Amazon scrollen musst, habe ich hier die Produkte gesammelt, die ich entweder selbst im Einsatz habe oder mit bestem Gewissen empfehlen kann.
Und ja – Affiliate-Links sind auch dabei. Wenn du über einen dieser Links einkaufst, unterstützt du diesen Blog, ohne dass es dich mehr kostet. Vielen Dank dafür!
Alles, was du hier findest, hab ich selbst schon verbaut, verlötet oder versehentlich verpolt (passiert den Besten). Ob ESP32, Sensor-Kits oder Displays – das Zeug funktioniert und hat in meinen Projekten seinen Dienst getan.
Powerbanks, Bluetooth-Boxen, Kopfhörer – vielleicht braucht man sie nicht zwingend fürs nächste Bastelprojekt, aber hey… sie machen das Leben einfach angenehmer.
Meine persönliche Smart-Home-Favoritenliste Die folgenden Marken und Produkte nutze ich entweder selbst oder habe sie im Laufe der Zeit im Einsatz gehabt und für empfehlenswert befunden. Sie alle tauchen regelmäßig bei Prime-Day-Aktionen auf – teils mit wirklich guten Rabatten.
Was du hier findest, liegt bei mir nicht nur rum – ich nutze es aktiv. Ob Lötstation, Crimpzange oder Multimeter: Jedes dieser Werkzeuge ist bei mir im echten Einsatz und hat sich bewährt.
Wenn’s automatisch saugt, wischt, zerkleinert oder leise blinkt, bin ich dabei. Alles, was du hier findest, ist entweder bei mir im Einsatz oder steht ganz oben auf meiner Wunschliste.
Prime-Mitgliedschaft für die Prime Day Deals notwendig
Falls du noch kein Prime-Mitglied bist: Für die Deals brauchst du eine aktive Mitgliedschaft. Amazon bietet aktuell wieder eine kostenlose Probemitgliedschaft für 30 Tage an – danach einfach kündigen, falls du es nicht weiter nutzen willst.
Ob Audio, CV oder Gate – ein Eurorack Multiple gehört zur absoluten Grundausstattung in jedem modularen Synthesizer-System. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du dir ganz einfach ein passives Multiple selbst bauen kannst, inklusive kostenloser STL-Dateien zum Selberdrucken.
Was ist ein Eurorack Multiple?
Ein Multiple (auch „Mult“ genannt) verteilt ein eingehendes Signal auf mehrere Ausgänge. Gerade bei Modulationen wie LFOs oder Hüllkurven ist das extrem nützlich, wenn man einen Signalverlauf an mehreren Stellen im Patch verwenden möchte.
Passive Multiples benötigen keine Stromversorgung und lassen sich super simpel aufbauen – perfekt für DIY-Fans und Sparfüchse.
Zwei Designs, kostenlos als STL
Ich habe zwei Varianten gestaltet, die du kostenlos auf Cults3D herunterladen kannst:
2×4 Multiple – zwei unabhängige Gruppen mit je vier Buchsen und 4×4 Multiple – vier Gruppen mit je vier Buchsen für maximale Flexibilität 👉 STL auf Cults3D herunterladen
Die Frontplatten sind so designt, dass handelsübliche 3,5-mm-Klinkenbuchsen einfach eingesteckt und mit Muttern verschraubt werden können.
Günstige Buchsen clever nutzen
Ich verwende in meinen Builds besonders günstige Klinkenbuchsen, die eigentlich für Video-Signale gedacht sind. Diese vierpoligen Buchsen funktionieren problemlos für Audio- und CV-Signale, solange du nur die äußeren Pins (Tip, Ground).
Wichtig: Achte darauf, beim Einbau nur die drei relevanten Kontakte zu verlöten. Der vierte kann ignoriert werden oder wird sauber isoliert, damit es keine Störungen gibt.
Aufbau: So einfach geht’s
STL herunterladen und drucken – beide Varianten sind auf 3D-Druck mit Standard-Filament optimiert (z. B. PLA)
Buchsen einbauen – in die vorgesehenen Bohrungen stecken und mit Muttern fixieren
Verdrahten – bei passiven Multiples wird einfach jede Buchse einer Gruppe miteinander verbunden (Tip and Tip, GND and GND)
Einbauen und patchen! – fertig ist dein eigenes Eurorack Multiple
Noch mehr DIY fürs Rack
Wenn du dein Eurorack komplett selbst drucken möchtest, schau dir auch meinen Beitrag über das selbst designte, modular erweiterbare Case an:
Ein passives Eurorack Multiple ist schnell gebaut, kostet kaum etwas und spart dir im Patch-Alltag viele Kabel und Nerven. Mit den kostenlosen STL-Dateien und den clever genutzten günstigen Buchsen kannst du direkt loslegen.
Eurorack Multiple STL – günstiger, einfacher und nerdiger geht’s kaum.
Alte Technik muss nicht verstauben – vor allem nicht, wenn sie noch zuverlässig Strom puffert. In meinem Fall: eine APC Smart-UPS SC420 aus einem ausrangierten Wechselautomat – und die perfekte Gelegenheit, eine APC USV an MQTT anzubinden. Denn nur weil ein Gerät alt ist, heißt das nicht, dass es nicht noch etwas zu sagen hat. Und genau das macht es jetzt – über MQTT. – und die perfekte Gelegenheit, eine APC USV an MQTT anzubinden. Ziel: APC USV an MQTT anbinden, um Daten wie Batteriespannung, Ladezustand und Status in ioBroker nutzbar zu machen.
In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie ich die USV über RS232 und einen Netzwerk-Adapter von Waveshare mit einem Python-Skript auslese und an MQTT übergebe – inklusive Copy&Paste-Code, Nerd-Kommentaren und Stolperfallen.
APC nutzt bei vielen seiner USVs eigene Signalbelegungen und akzeptiert keine Standard-RS232-Kabel. Das bedeutet: Wer einfach ein „normales“ serielles Kabel anschließt, bekommt entweder keine Verbindung – oder die USV schaltet sich sogar ab. Deshalb ist ein selbstgebautes Kabel notwendig.
Die richtige Zuordnung (9-polig):
USV TX (Pin 2) an PC RX (Pin 3)
USV RX (Pin 3) an PC TX (Pin 2)
GND (Pin 5) an GND (Pin 5)
Einrichtung des Netzwerkadapters zur MQTT-Anbindung
Nach dem Anschluss über PoE und dem Start hilft das Tool Vircom, um die IP-Adresse und DHCP einzurichten. Danach kannst du das Gerät bequem über das Webinterface konfigurieren:
Wenn du noch tiefer in das serielle APC-Protokoll einsteigen willst – inklusive aller möglichen Kommandos wie Q1, g oder R – findest du auf networkupstools.org eine exzellente Übersicht.
Du kannst nun Visualisierungen bauen, smarte Trigger einrichten oder dich bequem benachrichtigen lassen – beispielsweise per Telegram, Mail oder Sprachassistent.
Fazit: APC USV an MQTT angebunden – und zwar richtig
Die Überraschung: Das alte Gerät konnte mehr, als ich erwartet hatte. Statt „BYE“ sagt es jetzt jeden Tag brav „Hello MQTT“ – und zwar mit überraschend stabilen Werten. Das gibt nicht nur ein gutes Gefühl, sondern bringt auch Transparenz ins Strom-Backup, falls es mal ernst wird. – und warnt mich frühzeitig bei Stromausfällen oder Akkuproblemen.
So wird aus einem staubigen RS232-Port ein smarter Sensor, und der Traum, eine APC USV an MQTT anzubinden, wird Realität – ganz ohne Smart-Slot-Karte oder Spezialsoftware. Außerdem macht es einfach Spaß, Technik zu übertreiben, oder? – und aus einem Blogartikel vielleicht die Inspiration für deinen eigenen Umbau?
Fragen, Ideen oder deinen eigenen Umbau? Ab damit in die Kommentare!