Testbericht: Ubisys C4 – Der Taster-Flüsterer im Zigbee-Dschungel

Zeraphys steht zufrieden vor einem Lichtschalter, aus dem das Wort „Zigbee“ strahlt – Symbolbild für erfolgreiche Smart-Home-Integration.

Stell dir vor, du hast vier stinknormale Taster an der Wand. So unscheinbare kleine Klickfreunde, die weder WLAN haben, noch ein Bluetooth-Selbstbewusstsein. Der Ubisys C4 nimmt diese vier alten Kameraden, wirft sie in einen Topf aus Zigbee-Magie, Routing-Fähigkeiten und einer Prise deutscher Ingenieurskunst und zack – dein Haus gehorcht dir auf Fingerdruck.


Was ist der Ubisys C4?

Kurz gesagt: Der C4 ist ein Zigbee-Eingangsmodul, das vier Taster oder Schalter in Zigbee-Signale verwandelt. Und nicht nur so: „Ich mach Licht an.“ Nein, der C4 ist eher:

„Ich mache Licht an, dimme es, rufe Szene 7 auf, fahre die Jalousien halb runter, starte den Beamer, senke den Altar und öffne die Tür zur Erkenntnis.“ (Ungefähr.)

Ubisys C4 Modul

Technisch bedeutet das:

  • 4 Eingänge (z. B. Taster an der Wand)
  • Jeder Eingang kann anders konfiguriert werden
  • Das Ding ist gleichzeitig ein Zigbee Router – also Mesh-Buff für dein Netzwerk
  • Zigbee 3.0 zertifiziert und damit ziemlich kompatibel

Oder wie Ubisys es ausdrückt: Professionelle Gebäudeautomation.

Wie ich es ausdrücke: Der Typ in der Smart-Home-Bar, der weiß, wie man ernsthaft arbeitet.


Warum sollte man das wollen?

Du hast bestimmt schon diese smarten Funk-Taster gesehen, die nach zwei Monaten aussehen, als hätte sie jemand aus Kaugummi recycelt. Oder die mit Knopfzellen mitten in der Nacht sterben wie NPCs ohne Backup.

Der Ubisys C4 sagt: Nichts da. Richtige Verkabelung. Richtiger Strom. Richtige Zuverlässigkeit.

Und: Er wohnt Unterputz. Man sieht ihn nicht. Er ist wie Batman. Nur nützlicher.


Konfiguration: Hier wird’s deep

Jeder der vier Eingänge kann…

  • On/Off schalten
  • Dimmen
  • Szenen abrufen
  • Rolläden steuern
  • Und das alles mit Kurz / Lang / Doppel / Halten / Tap-Dance, wenn du willst

Man kann dieses Gerät komplett auf:
„Ich drücke einmal → Wohnzimmer fährt in Filmabend-Modus“

oder auf:
„Ich tippe zweimal → Das Haus denkt, ich bin Gott.“

Im Alltag

Wenn du einmal alles eingestellt hast:

  • Läuft
  • Stürzt nicht ab
  • Vergisst nie, wer es ist

Was ich damit sagen will:

Das Ding ist kein „Smart Home Gadget“. Das Ding ist eine Infrastruktur-Entscheidung.

Einmal eingebaut und sauber konfiguriert, läuft der C4 wie ein stoischer Klosterbruder, der den ganzen Tag Schalter-Gebete in Zigbee übersetzt.

Datenpunkte des Ubisys C4

Für wen ist der C4?

Für dich, wenn:

  • du keine hässlichen Batterie-Funktaster willst
  • du echte Wandschalter behalten willst
  • dein Zigbee Mesh kräftiger werden soll
  • du Spaß daran hast, Dinge absurd präzise einzurichten

Nicht für dich, wenn:

  • du „Smart Home“ als „Ich schraub mal schnell was an die Wand“ verstehst
  • du denkst, Konfiguration sollte weniger als 3 Klicks dauern

Fazit

Der Ubisys C4 ist wie ein Schweizer Taschenmesser, aber jemand hat es so lange optimiert, bis es ISO9001 zertifiziert war.

  • Er ist mächtig.
  • Er ist verlässlich.
  • Er will respektvoll konfiguriert werden.

Und wenn du ihn einmal verstanden hast… fühlt sich dein Haus plötzlich wie dein Haus an.

Bewertung:
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ für Smarthome-Nerds
⭐️⭐️ für „Ich will nur, dass das Licht angeht“-Menschen


Positives & Negatives

Positiv:

  • Das Gehäuse ist mit nur 11 mm extrem flach. Zum Vergleich: Ein Shelly 1PM* hat rund 16 mm Tiefe – und das ist in der UP-Dose der Unterschied zwischen „entspannt reinschieben“ und „ich drücke hier seit 10 Minuten und nichts bewegt sich mehr“.
  • Im Lieferumfang liegen WAGO-Steckklemmen* bei. WAGO ist Smart-Home-Weihrauch. Wer WAGO beilegt, möchte dass du glücklich bist.
  • Unfassbar viele Konfigurationsmöglichkeiten – und zwar wirklich. Siehe z. B. die Übersicht in Zigbee2MQTT: https://www.zigbee2mqtt.io/devices/C4.html#ubisys-c4
    Man kann sich darin verlieren. Aber auf die schöne Art.

Negativ:

  • Keine Anschlussterminals, sondern feste Anschlusskabel, die in jeder UP-Dose gefühlt zu lang sind. Und es sind verzinnte Litzen – wenn man die kürzt, muss man sie neu verzinnen oder Aderendhülsen aufpressen. Also: Crimpzange (bezahlter Link) raus, Kaffee holen, Geduld einpacken.
Ubisys C4 Anschlusskabel

Fazit (mit Wunsch an die Zukunft)

Der Ubisys C4 ist ein mächtiger kleiner Zauberkasten. Super flach, super flexibel, super nerdig konfigurierbar. Aber: Anschlussterminals statt fest verbauter Kabel wären eine Verbesserung, die den Einbau spürbar entspannen würde.


Und nun die große Frage: Hätten nicht vier einfache Taster-Events gereicht?

Man könnte meinen: „Vier Taster, vier Datenpunkte, fertig. Jeder meldet single, double, hold – Case closed, Feierabend, Kaffee trinken.“

Theoretisch ja. Praktisch ist der C4 aber nicht in der Welt der Consumer-Smart-Buttons unterwegs, sondern im Universum der professionellen Gebäudeautomation. Und dort gelten andere Naturgesetze:

  • Dinge sollen direkt miteinander sprechen können (Stichwort: Binding), ohne dass ein Smart Home Server mitliest.
  • Jede Taste kann mehr als nur klicken – Szenen, Level-Dimming, Jalousien, komplexe Sequenzen.
  • Und ganz ehrlich: Der C4 ist eher „Vier Eingänge, die sich wie 128 verschiedene Eingabetypen verhalten können und dabei noch unterschiedliche Geräte simultan ansprechen“.

Deshalb wirkt das Gerät manchmal so, als würde man eine Kaffeemaschine benutzen, die auch Webserver hosten kann.

Aber:
Wenn du einfach nur Taster-Events willst, bekommst du sie trotzdem – nur eingebettet in eine Struktur, die eigentlich viel, viel mehr kann.

Kurz gesagt:
Ja, vier simple Events hätten technisch gereicht – aber dann wäre der C4 nicht der C4, sondern einfach irgendein Funktaster.

Und irgendein Funktaster ist langweilig.

Der C4 ist der Typ, der im Smart Home sagt: „Wir machen das richtig, oder wir machen’s gar nicht.“ 😄


Kaufe ich mir den?

Jain. Funktional ist der C4 absolut stark und eine echte Alternative zum Shelly i4* – gerade wenn man Wert auf echte, kabelgebundene Taster legt und nicht auf batteriebetriebene Knopfzellen-Drama-Buttons. Aber: Was ich mir wirklich wünschen würde, wäre eine DIN-Schienen-Variante für den Sicherungskasten.

Warum? Weil ein zentralisiertes Smart Home einfach schöner zu warten ist. Du weißt, wo alles sitzt. Du musst später nicht überlegen:

„Habe ich jetzt im Flur, im Wohnzimmer, hinter der Kaffeemaschine oder in diesem kryptischen 68mm UP-Dosen-Goblinloch das gute Stück verbaut?“

Preislich liegt der C4 mit rund 60€ in einem Bereich, der völlig okay ist: nicht billig, nicht überteuert – eher „fair für das, was er kann“.

Aber bis Ubisys vielleicht irgendwann die C4-DIN-Edition ankündigt, bleibt es ein kleiner Traum von ordentlicher Schrankästhetik und wohlig sortierten Leitungen.


Wo kaufen

Und wenn der C4 für dich genau das richtige Modul ist – also wenn du sagst: Ja, ich will echte Taster, echtes Zigbee, echtes Smart Home ohne Batteriedrama – dann schau mal im Ubisys Store auf Amazon (bezahlter Link) vorbei.

Ubisys D1-R im Test – Premium Zigbee DIN-Schienen Dimmer

Zebra-Avatar enttäuscht mit Zigbee-Dimmer neben Zeraphys, der zufrieden den Ubisys D1-R hält, im Wohn- und Smart-Home-Setup.

Ich durfte für diesen Beitrag vier Smart-Home-Geräte von Ubisys (bezahlter Link) testen – darunter den Ubisys D1-R, einen Zigbee-Dimmer für die Hutschiene, um welchen es in diesem Beitrag gehen wird. Schon beim Auspacken wird klar: Das ist kein typisches Bastelmodul, sondern Profi-Hardware für alle, die Smart-Home ernst meinen.


Erster Eindruck & Einbindung

Der Ubisys D1-R präsentiert sich als leichtes, aber hochwertiges DIN-Schienenmodul. Das Gehäuse wirkt robust und durchdacht, nichts klappert – eindeutig professionelle Hardware. Der Dimmer benötigt eine TE (Teilungseinheit) im Schaltschrank und passt damit platztechnisch genau wie ein klassischer Sicherungsautomat und hat mit einer Belastbarkeit von 500VA ordentlich power.

Einbindung ins Smart Home

Die Einrichtung war in beiden Fällen völlig problemlos:

  • Zigbee2MQTT: per Sonoff Zigbee USB-Stick sofort erkannt und eingebunden
  • Ubisys Gateway G1: ebenfalls ohne Hürden, sauber ins System integriert

Nach dem Pairing erscheinen in ioBroker bzw. Zigbee2MQTT auffallend viele Datenpunkte – deutlich mehr als bei Shelly (bezahlter Link), Tuya & Co.


Zigbee-Datenpunkte des Ubisys D1-R

Besonders spannend: Der Ubisys D1-R verfügt über eine integrierte Verbrauchsmessung und liefert über den Datenpunkt load_power die aktuell anliegende Last in Watt.

Der Ubisys D1-R liefert extrem viele Infos und Einstellmöglichkeiten über Zigbee.

Ubisys D1 Datenpunkte innerhalb von ioBroker
DatenpunktBeschreibung
ballast_minimum_levelMindest‑Dimmwert, der von der angeschlossenen Last sichtbar umgesetzt werden kann (z. B. bei LEDs, die erst über einer Schwelle reagieren).
ballast_maximum_levelMaximaler Dimmwert der Last – bei kleineren LED‑Leistungen durch Senkung besserer Regelbereich über 0–100 %.
mode_phase_controlAuswahl des Dimmverfahrens: „automatic“, „forward“ (Leading Edge) oder „reverse“ (Trailing Edge).
load_powerAktueller Verbrauch
energyGesamter Verbrauch

Eine umfangreiche PDF mit technischen Details findet Ihr hier: ubisys-d1-technical-reference.pdf und die zigbee2mqtt Dokumentation ist ebenfalls sehr ausführlich, daher verzichte ich darauf, dies hier noch mal zu wiederholen.


Testaufbau

Für den Praxistest kamen vier verschiedene Leuchtmittel zum Einsatz, alle mit den Werkseinstellungen des Ubisys D1-R, ohne vorherige Optimierung:

  • No‑Name LED 9,5 W
  • Osram LED 8,5 W
  • Kodak LED 5 W
  • CMI Halogen 42 W (klassisch, nicht LED)

Damit sollte sichtbar werden, wie sich der Dimmer ohne Anpassung je nach Lasttyp verhält.

Dimmverhalten – Praxistest mit vier Leuchtmitteln

Ich habe den Ubisys D1-R mit vier unterschiedlichen Leuchtmitteln getestet – alle im Werkszustand des Dimmers, ohne zusätzliche Anpassungen.

LeuchtmittelVerhalten beim StartFlackernErreichte sichtbare Max-Helligkeit
No-Name LED 9,5 Wab ~2 %Bei unter 2%bereits bei ~20 %
Osram LED 8,5 Wab ~13 %kein Flackernbei ~35 %
Kodak LED 5 Wab ~10 %ab ~12 % flackerfreierst bei ~55 %
CMI Halogen 42 Wab ~2 % leichtes Glimmenkein Flackernbei ~100 %

🔎 Fazit dieser Tests: Bei LED‑Lasten wird die volle Helligkeit bereits deutlich unter 100 % erreicht. Der Dimmer ist ab Werk auf größere Lasten ausgelegt.

Optimierung möglich

Durch Anpassung der Datenpunkte ballast_maximum_level und ballast_minimum_level lässt sich das Dimmverhalten spürbar verbessern.

In meinen Tests funktionierte z.B. folgender Wert gut (Beispielwerte):

  • Osram LED 8,5 W: ballast_minimum_level = 38 und ballast_maximum_level = 75

Damit wird die Regelung über den gesamten Bereich von 0–100 % sichtbar und sauber – insbesondere bei LEDs mit anspruchsvollerem Treiber.

🛠️ Praxis-Tipp zur Einstellung

Warum ist diese Anpassung nötig?

LED-Lampen besitzen einen internen Treiber, der oft erst bei einer bestimmten Mindestleistung sauber arbeitet. Der Ubisys D1-R ist für sehr vielfältige Lasten ausgelegt – dadurch kann der Standardbereich bei kleinen LED-Leistungen nicht optimal passen.

Mit den beiden Parametern erklärst du dem Dimmer:

  • wie früh er sichtbares Licht erzeugen soll (ballast_minimum_level)
  • wann die maximale Helligkeit real erreicht wird (ballast_maximum_level)

Je besser diese Werte auf die Lampe abgestimmt sind, desto linearer, flackerfreier und sanfter dimmt der D1-R.

🔧 Schritt-für-Schritt

  1. brightness auf 100 % setzen
  2. ballast_maximum_level schrittweise reduzieren
  3. Sobald eine sichtbare Helligkeitsveränderung eintritt → optimalen Bereich erreicht

💡 Empfehlung: Je nach verwendeter Lampe sollte man etwas testen, um den idealen Bereich zu finden.


Updates

In meinem Test zeigte sich: Alle Ubisys-Geräte waren bereits auf dem neuesten Stand, daher konnte der OTA-Updateprozess selbst nicht praktisch getestet werden.
Die Funktion ist jedoch vollständig integriert und transparent einsehbar.


Fazit – Ubisys D1-R

Der Ubisys D1-R ist ein Dimmer für alle, die Smart Home nicht als Spielzeug, sondern als dauerhafte Infrastruktur betrachten.

Was begeistert:

  • hochwertige Hardware
  • extrem viele Datenpunkte für maximale Kontrolle
  • einfache Einbindung in Zigbee (Zigbee2MQTT & Ubisys Gateway)
  • präzises Dimmen nach kurzer Optimierung
  • integrierte Verbrauchsmessung
  • schneller und kompetenter Support mit direktem Zugriff auf technische Dokumente

Was besser geht:

  • Datenpunkt-Dokumentation – aktuell nur auf englisch
  • keine Beschaltungshilfe am Gerät (z. B. Stromlaufplan auf dem Gehäuse, wie Shelly es macht)
  • Basic-Einstellungen könnten direkt in der Anleitung angegeben werden

Gerade Nerds und Optimierungs-Enthusiasten werden den D1-R lieben.
Wer jedoch einfach nur „Dimmer rein, fertig“ erwartet, könnte ohne Doku schnell frustriert sein.

🏁 Empfehlung: Ubisys könnte mit besserer Kommunikation und einer öffentlich zugänglichen Dokumentation viel stärker in den B2C‑Markt wachsen. Denn das Produkt liefert – es braucht nur bessere Erklärungen.

Ubisys D1R Dimmer

Preis & Positionierung

Mit rund 140 € ist der Ubisys D1-R kein Schnäppchen – er liegt preislich klar im Premium-Segment.
Im Vergleich: Einen Shelly-Dimmer für die DIN-Schiene bekommt man bereits für etwa 50–60 €.

Allerdings setzen Shelly & Co. auf WLAN oder LAN, während der D1-R ein echtes Zigbee-Gerät mit feinster Laststeuerung ist. Shelly punktet dafür mit einer intuitiven App und Weboberfläche, wodurch Einstellungen auch ohne tiefes Smart-Home-Know-how schnell erledigt sind.

Kurz gesagt:
Shelly ist komfortabler, Ubisys ist präziser.

Der D1-R richtet sich klar an Anwender, die bereit sind, für Zuverlässigkeit, Langzeitbetrieb und professionelle Konfigurierbarkeit mehr zu investieren.

Für wen ist der Ubisys D1-R geeignet?

✅ Für smarte Hausinstallationen auf DIN-Schiene ✅ Für alle, die LED-Dimmen ernst nehmen (und es optimieren wollen) ✅ Für diejenigen, die lokale Steuerung ohne Cloud bevorzugen ✅ Für Home-Assistant- / ioBroker- / Zigbee2MQTT-Nerds ✅ Für Menschen, die technische Feinjustierung lieben ✅ Für alle, die keine Sorge vor Ausfällen haben wollen und Wert auf langfristige Stabilität legen

⚠️ Weniger geeignet für: „Plug & Play“-Erwartung ohne Konfiguration – Nutzer, die einfach nur „Licht an, Licht aus“ wollen – Installationen, bei denen keine Optimierung möglich oder gewünscht ist

Kurz: Ein Dimmer für Perfektionisten – nicht für Minimalisten.

Insgesamt überzeugt der Ubisys D1-R durch Profi‑Qualität, hervorragende Zigbee‑Integration und enorme Flexibilität – ein Premium‑Dimmer für Leute, die Technik nicht nur nutzen, sondern beherrschen wollen.


Persönliche Einschätzung

Ich würde den Ubisys D1-R sehr gerne dauerhaft selbst nutzen — die Technik begeistert mich, das Dimmergebnis ist top und die Zuverlässigkeit spricht für den Profiansatz.
Allerdings liegt der Preis mit rund 140 € für meinen privaten Einsatz aktuell eher über meiner Schmerzgrenze.

Für Installationen, bei denen man nie wieder an Ausfälle denken möchte, ist der D1-R sein Geld trotzdem wert — nur eben nicht die günstigste Lösung für jede einzelne Lampe im Haus.


Und wenn du jetzt auch einen haben willst, dann schau mal in den Ubisys Store von Amazon (bezahlter Link)

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Shelly Direktverknüpfung – lokale Automationen ohne Cloud (mit Beispiel)

Illustration eines magischen Zebras im Zauberer-Outfit, das mit einem Zauberstab zwei Shelly-Geräte miteinander verknüpft. Zwischen den Geräten fliegen leuchtende Symbole – Symbolbild für Shelly Direktverknüpfung ohne Cloud.

In vielen Smart-Home-Setups sind Shelly-Geräte per ioBroker, Home Assistant oder über die Shelly Cloud vernetzt. Was aber viele nicht wissen: Shellys können direkt miteinander kommunizieren – ohne Cloud, ohne Zentrale, rein lokal. Das nennt sich Shelly Direktverknüpfung und ermöglicht schnelle, zuverlässige Automationen.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du zwei Shelly-Geräte direkt miteinander verknüpfst. Bei einem Tasterdruck auf Gerät A wird ein Ausgang auf Gerät B umgeschaltet. Einfach, elegant und ganz ohne Zusatzsoftware.


Was ist eine Shelly Direktverknüpfung?

Eine Shelly Direktverknüpfung ist eine lokale Automation zwischen zwei oder mehr Shelly-Geräten, die direkt über HTTP oder MQTT kommunizieren – ohne Cloud, Server oder Smart-Home-Zentrale. Das Ganze funktioniert mithilfe von Shelly Skripten (basierend auf JavaScript).

Im Vergleich zu klassischen Smart-Home-Systemen wie KNX ist Shelly:

SystemVorteileNachteile
ShellyEinfach konfigurierbar, kostengünstig, flexibelWeniger Echtzeitfähig, abhängig vom WLAN
KNXStabil, normiert, kabelgebunden, extrem zuverlässigTeuer, aufwendige Einrichtung, proprietäres ETS-Tool

Tipp: Eine gute Einführung zu KNX gibt’s z. B. bei Wikipedia


Voraussetzungen

  • 2x Shelly-Geräte mit Skriptunterstützung (z. B. Shelly Plus, Pro oder Gen2-Modelle wie Shelly 1PM, 2PM etc.) – z. B. Shelly 2PM bei Amazon (bezahlter Link)
  • Beide Geräte im selben lokalen Netzwerk
  • Statische IPs empfohlen (z. B. 192.168.1.10 und 192.168.1.11)
  • Auf dem „Sender“ muss ein Taster konfiguriert sein

Hinweis: Der Detached-Modus ist empfohlen, damit das Skript die volle Kontrolle über das Relaisverhalten hat. Alternativ können auch Modi wie „Toggle“ oder „Edge“ verwendet werden – dabei wird das lokale Relais jedoch zusätzlich zum Skript ausgelöst, was je nach Anwendungsfall erwünscht oder störend sein kann. (Input im Detached-Modus)


Das Beispiel: Taster schaltet Relais

Schematische Darstellung einer Shelly Direktverknüpfung: Ein Eingabegerät mit Skript sendet per HTTP-Befehl ein Signal an ein Relais auf einem zweiten Shelly-Gerät.

Ziel:

Ein Taster an Shelly A (Input 0) soll den zweiten Ausgang von Shelly B toggeln (also ein-/ausschalten).

Schritt 1: Taster richtig konfigurieren

Auf dem Shelly A:

  • Gehe zu Inputs → Input 0
  • Modus: Detached
  • Button type: Momentary

Schritt 2: Script einfügen

Navigiere auf die Weboberfläche vom Shelly A zu Scripts → Add new script. Gib dem Script einen Namen, z. B. toggle_remote_output, und füge folgenden Code ein:

Shelly.addEventHandler(function (event) {
  if (event.component === "input:0" && event.info.event === "single_push") {
    Shelly.call("HTTP.GET", {
      url: "http://192.168.1.11/rpc/Switch.Toggle?id=1"
    });
  }
});

Hinweis: id=1 steht für den zweiten Relaisausgang. Wenn du den ersten schalten willst, nutze id=0.

Schritt 3: Script aktivieren & testen

  • Speichern
  • Auf „Enable“ klicken
  • Jetzt den Taster betätigen – das Relais am zweiten Shelly sollte sofort schalten

Weiteres Beispiel: Temperaturgesteuerte Lüftersteuerung

Mit dem Shelly Add-On (bezahlter Link) und einem DS18B20-Temperatursensor lassen sich einfache Klima-Automatiken realisieren:

Ziel:

Wenn die Temperatur über 26 °C steigt, wird der Lüfter (an einem Shelly Plug oder Relais) eingeschaltet. Sinkt sie unter 24 °C, geht er wieder aus.

Shelly Script:

Timer.setInterval(10000, function () {
  let temp = Shelly.getComponentStatus("temperature:0").tC;
  if (temp > 26) {
    Shelly.call("HTTP.GET", { url: "http://192.168.1.11/rpc/Switch.Set?id=0&on=true" });
  } else if (temp < 24) {
    Shelly.call("HTTP.GET", { url: "http://192.168.1.11/rpc/Switch.Set?id=0&on=false" });
  }
});

Hinweis: Der Temperatursensor muss korrekt unter „Temperature → temperature:0“ erkannt werden.


Alternativen zur Shelly Direktverknüpfung

Wenn du lieber komplexe Logiken, Logging oder Visualisierung brauchst:

SystemVorteileNachteile
ioBrokerExtrem flexibel, viele Adapter, VisualisierungKomplexer Einstieg, mehr Wartung
Home AssistantBenutzerfreundlich, große CommunityHardware nötig, YAML-Konfiguration
MQTT-onlySchneller, leichtgewichtigKein Frontend, alles manuell

Trotzdem: Für einfache Aufgaben wie Taster → Relais ist Shelly Direktverknüpfung oft die einfachste und robusteste Lösung.


Fazit

Die Shelly Direktverknüpfung ist eine schlanke, direkte Methode, um Geräte lokal miteinander zu vernetzen. Ohne Cloud, ohne Zentrale – aber mit voller Kontrolle. Ideal für alle, die ihr Smart Home einfach und lokal betreiben wollen.

👉 Du willst mehr als nur „per App schalten“? Dann wirf einen Blick auf „Echtes Smart Home – Automatisierung statt Fernbedienung“ – dort zeige ich, warum echte Automatisierung so viel mehr kann als Fernbedienungs-Klickerei.

Weitere Beispiele wie Long-Press-Szenen usw. folgen im nächsten Teil. Wenn du spezielle Anwendungsfälle oder Wunsch-Skripte hast, schreib sie gern in die Kommentare – ich greife sie gern in zukünftigen Beiträgen auf.

Licht automatisch einschalten beim PC-Start – So geht’s mit ioBroker und Home Assistant

Technisch aufgeräumter Schreibtisch mit PowerShell-Code auf dem Bildschirm und eingeschalteter Schreibtischlampe – Symbolbild für Lichtautomatisierung beim PC-Start.

Licht automatisch einschalten beim PC-Start – genau das ist das Ziel dieses Beitrags. Wenn dein PC hochfährt, soll automatisch das Licht am Schreibtisch angehen? Klingt erstmal wie Magie – ist aber mit PowerShell, ioBroker oder Home Assistant in wenigen Minuten realisierbar. In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du genau das umsetzt. Alles lokal, ohne Cloud, dafür mit extra Nerd-Faktor und ein paar praktischen PowerShell-Tricks.


Was du brauchst, um beim PC-Start das Licht automatisch einzuschalten

  • Einen Windows-PC mit PowerShell (ab Windows 10)
  • Eine smarte Lampe oder Steckdose (z. B. Tapo Nano Smart WLAN Steckdose (bezahlter Link) oder Philips Hue (bezahlter Link))
  • Eine laufende ioBroker- oder Home Assistant-Installation
  • Einen gemeinsamen Netzwerkzugang
Aufgeräumter Technik-Arbeitsplatz mit drei Monitoren, PowerShell-Code und Smart-Home-Zubehör – der PC wird gestartet und das Licht geht automatisch an.
Beim Start des PCs aktiviert ein PowerShell-Skript automatisch das Licht – so einfach kann Smart Home mit ioBroker oder Home Assistant sein.

Variante 1: Beim PC-Start das Licht automatisch einschalten mit ioBroker

ioBroker vorbereiten

  1. Stelle sicher, dass der web-Adapter in ioBroker läuft.
  2. Aktiviere die Simple-API (Standardport ist meist 8087).
  3. Lege einen Datenpunkt für dein Licht an, z. B. licht.schreibtisch.on (Typ: Boolean).

PowerShell-Skript auf dem Windows-PC

Erstelle z. B. in C:\Scripts\light-on.ps1 folgendes Skript – kommentiert, damit du weißt, was was macht:

# URL zur ioBroker-Simple-API, um das Licht einzuschalten
$ioBrokerUrl = "http://192.168.0.100:8087/set/licht.schreibtisch.on?value=true"

try {
    # HTTP-Request an ioBroker senden
    Invoke-WebRequest -Uri $ioBrokerUrl -UseBasicParsing
    Write-Output "Lichtsignal an ioBroker gesendet."
} catch {
    # Falls etwas schiefgeht, gib den Fehler aus
    Write-Error "Fehler beim Senden des Signals: $_"
}

Hinweis: Wenn du Authentifizierung in ioBroker aktiviert hast, brauchst du einen Auth-Header (Basic Auth oder Token).

Autostart einrichten (mit ExecutionPolicy!)

Windows blockiert standardmäßig das Ausführen von PowerShell-Skripten – außer du erlaubst es explizit. Dazu nutzt du ExecutionPolicy Bypass, und zwar so:

So geht’s mit Verknüpfung im Autostart-Ordner:

  1. Erstelle eine Verknüpfung zu powershell.exe.
  2. Gib bei Ziel folgendes ein:
powershell.exe -ExecutionPolicy Bypass -File "C:\Scripts\light-on.ps1"

  1. Schieb die Verknüpfung in den Autostart-Ordner:

Pfad: C:\Users\<DEINNAME>\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup

Oder über die Aufgabenplanung:

  • Öffne „Aufgabenplanung“ (taskschd.msc)
  • Neue Aufgabe → Trigger: „Beim Start“ oder „Bei Anmeldung“
  • Aktion: powershell.exe
  • Argumente: -ExecutionPolicy Bypass -File "C:\Scripts\light-on.ps1"

So umgehst du elegant die Blockade, ohne dein System unsicher zu machen.


Variante 2: Home Assistant – Licht automatisch einschalten beim PC-Start per REST API

Vorbereitung

  1. Erstelle ein Long-Lived Access Token in deinem Home Assistant-Profil.
  2. Finde die entity_id deiner Lampe (z. B. light.schreibtisch).

PowerShell-Skript

# Dein Home Assistant Token – sicher aufbewahren!
$token = "DEIN_LONG_TOKEN"

# URL zum REST-API-Endpunkt zum Einschalten von Licht
$uri = "http://192.168.0.101:8123/api/services/light/turn_on"

# Header mit Authentifizierung
$headers = @{ Authorization = "Bearer $token" }

# JSON-Daten: Welche Lampe soll eingeschaltet werden?
$body = @{ entity_id = "light.schreibtisch" } | ConvertTo-Json

# Anfrage senden
Invoke-RestMethod -Uri $uri -Headers $headers -Method Post -Body $body -ContentType 'application/json'

Auch dieses Skript kannst du wie oben beschrieben beim Systemstart ausführen lassen.


Bonus: Weitere Ideen zum Licht beim PC-Start

  • Sanftes Aufdimmen: In ioBroker per Script oder in HA per transition-Attribut
  • Präsenz-Erkennung: Kombiniere das mit Bewegungssensor oder Smartphone-Präsenz
  • Mehrere PCs: Unterschiedliche Trigger-Datenpunkte für unterschiedliche Nutzer

Fehlerquellen und Tipps für die Licht-Automatisierung

  • Firewall: Stelle sicher, dass dein ioBroker vom PC aus erreichbar ist
  • ExecutionPolicy: Immer mit -ExecutionPolicy Bypass starten, wenn du Skripte automatisierst
  • Netzwerk: Beide Geräte müssen sich im gleichen Netz befinden (keine VLANs o. ä. dazwischen)
  • API-Schutz: Wenn du von außen zugreifst, nutze Tokens und sichere Ports

Fazit: Licht automatisch einschalten beim PC-Start lohnt sich

„Licht automatisch einschalten beim PC-Start“ ist keine Hexerei, sondern mit ein paar Zeilen PowerShell und etwas Smart-Home-Magie schnell gemacht. Egal ob du ioBroker oder Home Assistant nutzt – dein PC wird zum echten Smart-Home-Mitbewohner.

Genau solche Automatismen machen ein echtes Smart Home aus: Du musst nichts mehr selbst schalten oder daran denken – dein System erledigt es einfach für dich. Wenn dich das Thema interessiert, schau unbedingt in meinen Beitrag Echtes Smart Home: Automatisierung statt Fernbedienung.


Automatisierungen werden nicht nur im Smart Home spannend. Auch Künstliche Intelligenz denkt in Mustern und Abläufen – und kann ähnliche Routinen im Alltag übernehmen. Mehr dazu im großen KI-Überblick

Proxmox auf IPv6 umstellen – wie, warum und die Probleme

Zebra-Avatar vor Serverrack mit IPv6-Adressen – Proxmox IPv6 aktivieren

In diesem Beitrag beschreibe ich meine Erfahrungen bei der Umstellung meines Proxmox-Systems auf IPv6. Dabei gab es einige Herausforderungen, insbesondere im Zusammenhang mit LXC-Containern (CTs), virtuellen Maschinen (VMs) und den Netzwerkeinstellungen meiner Fritzbox (bezahlter Link). Am Ende konnte ich aber fast mein gesamtes Smart Home auf IPv6 umstellen und alle Probleme lösen. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse!


1️⃣ Warum IPv6 für mein Smart Home?

Die Umstellung auf IPv6 bringt viele Vorteile:

  • Keine NAT-Probleme mehr: Geräte sind direkt erreichbar.
  • Zukunftssicherheit: IPv4-Adressen werden immer knapper.
  • Bessere Adressierung: Kein Ärger mehr mit internen Subnetzen.
  • Matter: Matter benötigt zwingen IPv6

Da mein Smart-Home-System stark auf Proxmox, Home Assistant, ioBroker und Zigbee2MQTT setzt, wollte ich sicherstellen, dass alles reibungslos mit IPv6 funktioniert.


2️⃣ Erste Schritte: IPv6 in der Fritzbox aktivieren

Die Fritzbox war bereits auf Dual Stack konfiguriert, aber um sicherzustellen, dass Proxmox und meine VMs wirklich IPv6 nutzen, habe ich folgendes überprüft:

  • DHCPv6-Server aktiviert → IPv6-Adressen werden zugewiesen
  • DNSv6-Server bekannt gegeben → Damit meine Geräte IPv6 bevorzugen
  • Statische IPv6 für wichtige Geräte (z. B. Proxmox-Host)

Ein schneller Test mit https://www.wieistmeineip.de/ipv6-test/ zeigte, dass ich bereits Dual Stack (IPv4 + IPv6) nutzte.


3️⃣ Proxmox auf IPv6 umstellen

3.1 IPv6 für das Hauptnetzwerk aktivieren

Auf dem Proxmox-Host habe ich geprüft, ob eine IPv6-Adresse vorhanden ist:

ip -6 addr show

Die Fritzbox (bezahlter Link) hatte eine globale IPv6-Adresse zugewiesen. Falls das nicht der Fall gewesen wäre, hätte ich stattdessen eine statische IPv6-Adresse konfiguriert.

Dann prüfte ich die IPv6-Route:

ip -6 route show default

Falls keine IPv6-Standardroute vorhanden gewesen wäre, hätte ich sie manuell hinzugefügt:

ip -6 route add default via fe80::1 dev vmbr0

3.2 Netzwerkbrücke vmbr0 anpassen

Die interfaces-Datei wurde so angepasst, dass IPv6-Adressen über SLAAC oder DHCPv6 bezogen werden:

auto vmbr0
iface vmbr0 inet static
    address 192.168.0.19/24 # IP des Proxmox Servers
    gateway 192.168.0.1
    bridge-ports eno1
    bridge-stp off
    bridge-fd 0

iface vmbr0 inet6 auto

Dann wurde das Netzwerk neugestartet:

systemctl restart networking

4️⃣ LXC-Container für IPv6 fit machen

Einige meiner LXC-Container bekamen keine IPv6-Adresse. Das lag daran, dass accept_ra deaktiviert war. Die Lösung:

sysctl -w net.ipv6.conf.all.accept_ra=2
sysctl -w net.ipv6.conf.vmbr0.accept_ra=2

Diese Änderungen wurden dauerhaft gemacht:

echo "net.ipv6.conf.all.accept_ra=2" >> /etc/sysctl.conf
sysctl -p

Falls ein LXC-Container eine statische IPv6-Adresse bekommen sollte, wurde dies in der config-Datei des Containers (/etc/network/interfaces) angepasst.

Beispiel für eine statische IPv6-Adresse:

iface eth0 inet6 static
    address 2003:abcd:1234::100
    netmask 64
    gateway fe80::1

5️⃣ VMs und Smart-Home-Systeme auf IPv6 umstellen

5.1 Home Assistant & ioBroker IPv6-fähig machen

Nach der Proxmox-Umstellung mussten Home Assistant und ioBroker IPv6 nutzen. Ich habe die jeweiligen Netzwerkkonfigurationen geprüft und sichergestellt, dass die Dienste auf IPv6 lauschen.

Ein schneller Test:

ping6 google.com

Falls keine Verbindung bestand, wurde geprüft:

ip -6 route show default

Falls nötig, wurde die IPv6-Route manuell hinzugefügt.


5.2 Zigbee2MQTT und MQTT mit IPv6 nutzen

Da mein MQTT-Server (Mosquitto) jetzt auch IPv6 unterstützt, mussten die Verbindungen angepasst werden. Im Container oder in der VM:

cat /etc/mosquitto/mosquitto.conf

Falls Mosquitto nur auf IPv4 lauschte, wurde das geändert zu:

listener 1883 ::

Dann den Dienst neustarten:

systemctl restart mosquitto

6️⃣ ESP8266-Probleme mit IPv6 & Umstieg auf ESP32

Mein Smart-Home nutzt ESP8266 (bezahlter Link)– und ESP32-Boards (bezahlter Link) für verschiedene Sensoren. Dabei stellte sich heraus, dass ESP8266 (bezahlter Link) kein natives IPv6 unterstützt!

Lösung: Umstieg auf ESP32 (bezahlter Link), der vollständige IPv6-Unterstützung bietet. Dafür musste der Code angepasst werden:

WiFi.enableIPv6();
Serial.println(WiFi.localIPv6());

➡ Danach konnte der ESP32 direkt mit IPv6 arbeiten! 🎉


7️⃣ Fazit: Lohnt sich IPv6 für das Smart Home?

Nach der Umstellung kann ich sagen: Ja!

Mein gesamtes Proxmox-System läuft jetzt mit IPv6Alle LXC-Container & VMs haben funktionierendes IPv6Home Assistant, ioBroker & MQTT arbeiten mit IPv6ESP8266 bleibt problematisch – ESP32 ist die Lösung und danke Matter ist die Umstellung auf IPv& sowieso unumgänglich.

Die Umstellung war nicht ganz trivial, aber hat sich gelohnt! Falls du Fragen hast oder selbst dein Smart Home auf IPv6 umstellen willst, schreib mir gerne einen Kommentar.

Und falls deine Backups Probleme machen, schaue dir auch den Artikel Proxmox Backup failed – was tun? an.

Wenn du tiefer einsteigen willst: Hier geht’s zur ultimativen Proxmox-Einführung.