Es gibt Songs, die sind einfach nur Musik – und dann gibt es Songs, die wie ein Spiegel funktionieren. Klick, Klick, Fake! entstand mithilfe von Suno.ai und ist genau so ein Spiegel: eine satirische Pop-Rock-Nummer, die sich mit der Leichtigkeit beschäftigt, mit der wir im Internet jeden Unsinn glauben. Dass Memes, KI-Bilder und Verschwörungs-Snippets inzwischen ganze Weltbilder formen, ist längst kein Geheimnis mehr.
Der Song öffnet mit einer radiotypischen „Breaking News!“-Meldung, und ab da geht es bergab – oder bergauf, je nachdem, wie sehr man Chaos liebt. Hunde mit drei Köpfen, Aliens bei Edeka, Papst auf dem E-Scooter – alles, was in die Timeline fällt, wird schon irgendwie stimmen.
Warum dieser Song heute so gut funktioniert
Wir scrollen, klicken, teilen – schneller, als wir nachdenken. Klick, Klick, Fake! greift das humorvoll, aber ziemlich präzise auf.
• Das Lied zeigt Meme-Kultur als eine Art kollektives Improvisationstheater.
• Es spielt bewusst mit Verschwörungs-Jargon, WhatsApp-Weisheiten und dem ewigen „Quelle?“ – „Hab ich gehört!“.
• Es macht Spaß, aber es tut auch ein kleines bisschen weh, weil man genau weiß: Man hat selbst schon Dinge geteilt, die… sagen wir… nicht so ganz verifiziert waren.
KI-Bilder als Teil des Problems – und der Unterhaltung
Einer der stärksten Satirepunkte im Song ist die Darstellung von KI-generierten Bildern. Diese verwischen den Unterschied zwischen „echt“ und „überhaupt nicht echt“ oft perfekt.
Wenn der Papst plötzlich im Gucci-Mantel durch die Feeds läuft, lachen wir – aber gleichzeitig verbreiten solche Bilder sich, weil die Leute das Lachen überspringen und direkt glauben.
Wer tiefer in das Thema der Bildgenerierung einsteigen möchte: Auf meinem Blog habe ich bereits einen Beitrag dazu, wie man lokale KI-Systeme installiert und damit experimentiert. Lies gerne hier weiter:
Wenn du selbst mit KI-Musik spielen willst: In Kombination mit deiner eigenen Stimme macht es noch mehr Spaß, ein gutes Mikrofon ist z.B. das Elgato Wave:3*.
Klick, Klick, Fake! ist ein Song, der genau zur richtigen Zeit kommt. Wir lachen – aber wir merken auch, wie dünn die Grenze zwischen Spaß und „Das glauben Leute wirklich“ geworden ist.
Was passiert, wenn aus reiner Langeweile ein wilder Rocksong wird? Genau das steckt hinter „Bored to the Core“ – ein Song, der mit voller Wucht gegen den grauen Trott anschreit. Laut, roh und genau das, was du brauchst, wenn dir mal wieder die Decke auf den Kopf fällt.
Entstanden ist das Ganze mit Suno.ai – aus einer kleinen Idee wurde ein fetter Track mit donnernden Drums, verzerrten Gitarren und einer klaren Message: Genug geglotzt, jetzt wird rebelliert.
Verwendeter Prompt (für Suno.ai): Heavy Rock / High-Energy, fast-paced, raw guitars, pounding drums
Kurz, direkt und mit Schmackes. Der Prompt hat genau das geliefert, was ich wollte: ein Sound, der nicht fragt, sondern macht.
Was sind eigentlich Adlibs? In runden Klammern siehst du im Text kleine Ausrufe wie (yeah!) oder (ugh!). Das sind sogenannte Adlibs – spontane Betonungen, die den Song lebendiger machen. Suno.ai erkennt sie, wenn sie so geschrieben sind, und macht daraus coole Einwürfe im Track.
Lyrics: Bored to the Core
[Verse 1] Woke up late, nothing to do (yeah!) Staring at the ceiling, same old view Clock hands moving, way too slow Feels like I’m trapped in a one-man show
[Chorus] Bored to the core, can’t take no more Need a rush, need a spark, like never before Give me fire, give me speed, let it roar I’m done with this drag, I want something hardcore!
[Verse 2] Tried the TV, tried the phone (ugh!) Same old stories, all overblown Pacing circles, losing my mind Somebody save me, give me a sign!
[Chorus] Bored to the core, can’t take no more Need a rush, need a spark, like never before Give me fire, give me speed, let it roar I’m done with this drag, I want something hardcore!
[Verse 3] Smashed the silence, cranked up the sound (yeah!) Turned up the volume, shook the ground Guitar screaming, let it ignite Burning the boredom in rock ‘n’ roll light!
[Chorus] Bored to the core, can’t take no more Need a rush, need a spark, like never before Give me fire, give me speed, let it roar I’m done with this drag, I want something hardcore!
[Outro] No more waiting, no more pain Turn it up loud, break the chain!
Das Cover? Ganz ohne Text, dafür mit Wucht: Eine explodierende Uhr in Flammen. Passt wie die Faust aufs Auge zum Thema.
„Bored to the Core“ ist mehr als nur ein Rocksong über Langeweile. Es ist ein kleiner musikalischer Arschtritt. Und manchmal braucht man genau das.
Was passiert, wenn man einem Zebra zu viele Ideen, zu wenig Zeit und ein zu starkes Riff gibt? Richtig: Ein Song wie ein Burnout auf dem Asphalt der Realität. Willkommen bei „Full Throttle“ – dem neuesten Track aus der KI-Schmiede von Gray The Zebra.
Was ist „Full Throttle“?
„Full Throttle“ ist ein energiegeladener Hard-Rock-Song, der komplett per KI komponiert wurde – mit Suno.ai, einem Tool zur KI-Musikgenerierung. Das Ziel: ein Song, der klingt, als hätte man Airbourne, Alter Bridge und eine Rennstrecke bei Nacht miteinander verschmolzen. Das Ganze in weniger als 2 Minuten generiert – aber mit monatelanger Attitüde im Rücken.
Der Prompt zu „Full Throttle“
Damit Suno.ai überhaupt weiß, in welche Richtung der Song gehen soll, braucht es einen sogenannten Prompt – also eine stilistische Beschreibung des gewünschten Sounds. Für diesen Track habe ich folgenden Prompt verwendet:
High-speed hard rock, powerful riffs, driving drums, aggressive vocals, adrenaline-fueled theme, unstoppable energy, soaring lead guitars, stadium rock vibe, wild and relentless
Warum genau dieser Prompt?
Der Prompt ist eine Mischung aus Klangbeschreibung und Energielevel. Hier ein kurzer Breakdown:
Element
Bedeutung
High-speed hard rock
Das Genre – schnell, treibend, rockig
Powerful riffs, driving drums
Fokus auf Gitarren und Schlagzeug
Aggressive vocals
Keine Schmuseballade – sondern mit Druck
Adrenaline-fueled theme
Inhaltlich geht’s ums Rasen, Risiko, Rebellion
Soaring lead guitars
Für das Solo zwischendurch – wichtig!
Stadium rock vibe
Breit, fett, zum Mitschreien
Wild and relentless
Keine Pausen. Keine Gnade.
Wer Suno.ai schon länger nutzt, weiß: Je klarer der Prompt – desto besser das Ergebnis.
Die Lyrics zu „Full Throttle“
Ein Song lebt nicht nur vom Klang, sondern auch vom Text. Hier geht’s wortwörtlich auf die Überholspur:
[Verse 1] Engine roars, I hit the night No regrets, just blazin’ light Pedal down, full overload Burning rubber, take the road
[Pre-Chorus] Feel the rush, hear the sound Ain’t no way I’m slowing down
[Chorus] (Full throttle!) No turning back (Full throttle!) Heartbeats attack Steel and fire, ride or die Speeding up, I touch the sky
[Verse 2] Lights flash past, I’m in control Chasing freedom, feel the soul Redline screaming, can’t let go Fuel ignites, I’m set to blow
[Pre-Chorus] Feel the rush, hear the sound Ain’t no way I’m slowing down
[Chorus] (Full throttle!) No turning back (Full throttle!) Heartbeats attack Steel and fire, ride or die Speeding up, I touch the sky
[Bridge – Solo Section] [Epic shredding guitar solo, fast drum fills]
[Outro – Breakdown & Build-up] Full speed, no chains, no fear Through the flames, I disappear!
Fazit: Warum „Full Throttle“ mehr als nur ein KI-Experiment ist
Klar, KI-Musik ist erstmal ein Gimmick. Aber wenn man Idee, Stil und Technik clever kombiniert, entstehen Tracks, die sich nicht verstecken müssen. „Full Throttle“ ist nicht nur ein Song – sondern ein Beweis dafür, dass kreative Nerdigkeit + KI = ziemlich lauter Spaß sein kann.
🎵 Jetzt anhören, gerne mit Vollgas im Kopf:
Du willst auch so einen Track bauen?
Hier ein paar Tipps:
Nutze klare Stilbeschreibungen (z. B. „dark cinematic synthwave“ oder „epic fantasy ballad“)
Denk in Bildern und Energie – „explosive“, „mystic“, „lush“, „chaotic“ wirken Wunder
Manchmal braucht es keine großen Worte, sondern einfach ein Lied. Meine über alles geliebte Hündin Mali begleitet mich nun schon seit vielen Jahren – treu, verspielt, verschmust und immer an meiner Seite. Für mich ist sie nicht „nur ein Hund“, sondern ein echtes Familienmitglied, mein Herz auf vier Pfoten.
Weil Worte allein oft nicht reichen, habe ich diesmal die Musik für mich sprechen lassen. Mit Hilfe von Suno.ai ist ein Song entstanden, der all das ausdrücken soll, was Mali mir bedeutet: Freude, Geborgenheit, Liebe und diese ganz besondere Verbindung, die man nur mit seinem Tier erleben kann.
Das Ergebnis ist ein kleines Country-Pop-Stück, voller Wärme und mit Textzeilen, die direkt aus meinem Herzen kommen. Ja – ein bisschen schmalzig vielleicht, aber genauso soll es auch sein. Denn Mali ist eben das Beste, was mir je passiert ist.
🎷 Hier könnt ihr euch den Song anhören: Spotify oder Youtube
Wie der Song entstanden ist
Damit ein KI-Tool wie Suno.ai einen passenden Song generieren kann, braucht es zwei Dinge:
Lyrics – also den eigentlichen Text (in meinem Fall auf Deutsch, über Mali).
Prompt – eine Beschreibung auf Englisch, die den musikalischen Stil, die Stimmung und die Instrumentierung vorgibt.
Hier mein Prompt für Mali:
A joyful and emotional German country pop song about my dog Mali.
Warm acoustic guitar strumming, gentle banjo or steel guitar accents, supported by light pop drums and melodic bass.
The sound should be bright, uplifting, and heartfelt with a playful but tender atmosphere.
Blend country storytelling with a modern pop groove: catchy, melodic, and full of warmth, expressing love, loyalty, and happiness.
Was steckt drin?
„joyful and emotional“ → der Song soll fröhlich und gefühlvoll sein, nicht düster.
„German country pop song“ → Sprache Deutsch, musikalisch Richtung Country-Pop.
„acoustic guitar strumming … banjo … steel guitar“ → gibt die Instrumentierung vor.
„bright, uplifting, heartfelt“ → beschreibt die gewünschte Stimmung.
„love, loyalty, happiness“ → die Kernthemen, die vermittelt werden sollen.
So entsteht Schritt für Schritt ein Song, der nicht nur irgendwie generiert wirkt, sondern eine persönliche Geschichte transportiert.
☀️🌴 Stell dir vor, du wachst auf in Bali, spürst den Sand zwischen den Zehen und ein Beat begleitet dich durch die ganze Welt. Genau das ist die Stimmung meines neuen KI Musikprojekts: Wanderlust Dreams.
Vom Prompt zur tropischen Traumreise
Der Song basiert auf folgendem Prompt:
Prompt:Tropical dance pop, upbeat and catchy, exotic travel theme, bouncy rhythm, sunny vibe, energetic and playful, feel-good melody, perfect for dancing under the sun.
Herausgekommen ist ein tropisch-leichter Dance-Pop-Track mit sonniger Stimmung, bouncigem Rhythmus und einer Melodie, die sofort Fernweh auslöst. Perfekt, um in Gedanken am Strand zu tanzen oder mit dem Rucksack neue Orte zu entdecken.
Lyrics zu Wanderlust Dreams
[Verse 1] Wake up in Bali, toes deep in the sand, Sunrise paints gold on this magic land. Unseen beaches, waves that set me free, The world is waiting – just for me!
[Verse 2] Hiking in the clouds where the mountains kiss the sky, Nepal winds whisper as the eagles fly. No map, no plan, just where my heart will lead, Chasing stories, sowing wanderlust seed.
[Chorus] Oh-oh, wanderlust dreams, flying far, feeling light, Every step a wonder, every day a new sight! Oh-oh, wanderlust dreams, let the journey guide me on, From dusk to dawn, keep rolling on!
[Verse 3] Face to face with dragons on Komodo’s shore, Ancient eyes that see the myths and more. Breathing deep, nature’s pulse so strong, This wild adventure’s where I belong!
[Verse 4] Canoeing through the Amazon, green and wide, Rainforest rhythms as we gently glide. Colors, sounds – so rich and so alive, In every beat I feel the world thrive.
[Chorus] Oh-oh, wanderlust dreams, flying far, feeling light, Every step a wonder, every day a new sight! Oh-oh, wanderlust dreams, let the journey guide me on, From dusk to dawn, keep rolling on!
[Bridge] Pack your heart, not just your bag, The world is more than a hashtag.
[Chorus] Oh-oh, wanderlust dreams, flying far, feeling light, Every step a wonder, every day a new sight! Oh-oh, wanderlust dreams, let the journey guide me on, From dusk to dawn, keep rolling on!
Wanderlust Dreams ist wie ein Soundtrack für Fernweh. Er transportiert nicht nur sonnige Urlaubsgefühle, sondern zeigt auch, wie KI-Musik echte Reiselust wecken kann. Jeder Vers ist eine kleine Postkarte aus einer anderen Ecke der Welt – von Bali über Nepal bis hin zum Amazonas.
Mit Wanderlust Dreams zeigt KI-Musik, dass sie mehr sein kann als Technik – sie kann Bilder im Kopf malen, Geschichten erzählen und Lust auf Abenteuer wecken. Perfekt, wenn man gerade nicht weg kann, aber zumindest im Kopf schon unterwegs sein will.
Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern schon jetzt mein täglicher Sidekick. Ob als wandelndes Lexikon, Bildschmiede oder Blues-Band auf Knopfdruck – KI verändert, wie wir arbeiten, kreativ sind und manchmal auch prokrastinieren. Auf Prokrastinerd schaue ich natürlich mit der obligatorischen Nerd-Brille drauf: von absurden Experimenten bis zu ernsthaften Fragen, ob die Maschine uns irgendwann den letzten Denkvorgang abnimmt.
Das Spannende: KI ist nicht nur ein digitales Spielzeug, sondern ein echter Helfer im Alltag. Sie findet Fehler in Texten und Codes, hilft beim Abnehmen mit Ernährungstipps (auch wenn sie gleichzeitig vorschlägt, Lasagne sei ein guter Low-Carb-Snack), und ja – sogar bei diesem Beitrag hier hat KI mitgeschrieben. Manchmal habe ich das Gefühl, sie weiß mehr über meinen Kühlschrank als ich. Damit ist sie irgendwie alles gleichzeitig: Werkzeug, Sparringspartner, Therapeut und gelegentlich Troll.
In diesem Beitrag bekommst du den ultimativen Rundumschlag: Grundlagen, kreative Einsatzmöglichkeiten, Risiken – und natürlich jede Menge Beispiele aus meinen eigenen nerdigen Projekten.
Was ist Künstliche Intelligenz?
KI ist ein Sammelbegriff für Systeme, die menschenähnliche Fähigkeiten nachahmen: Sprache verstehen, Bilder analysieren, Texte schreiben oder Musik komponieren. Aber wie funktioniert das eigentlich?
Stell dir vor, KI ist ein Turbo-Zählmeister. Sie liest Millionen (oder Milliarden) von Texten, Bildern und Sounds und merkt sich, welche Teile oft zusammen auftauchen. Wenn in 99 % der Fälle nach „Es war einmal“ ein Märchen folgt, kann sie ziemlich sicher erraten, was als Nächstes kommt. Das gilt für Wörter, aber auch für Pixel in Bildern oder Töne in der Musik.
KI im Alltag nutzt dieselbe Technik, nur unauffälliger: Sie erkennt Muster in Daten und setzt diese für Spamfilter, Übersetzungen oder Smart-Home-Automatisierungen ein. Ein Beispiel: Bei einer Videoüberwachung weiß die KI nicht wirklich, dass dort eine Person steht – sie erkennt nur bestimmte Formen, Bewegungen und Muster, die sie zuvor gelernt hat, und schließt daraus: „Das sieht nach einem Menschen aus.“
Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT, Claude oder LLaMA machen genau das mit Text: Sie haben gelernt, welche Wörter oft zusammenpassen, und können daraus Antworten basteln, die erstaunlich menschlich wirken.
Bild- und Video-KI wie Stable Diffusion, DALL·E oder Midjourney arbeiten ähnlich – nur eben mit Pixeln. Sie wissen, wie oft bestimmte Formen und Farben zusammen auftauchen, und setzen daraus neue Bilder zusammen. Dass das nicht immer perfekt klappt, zeigt mein Artikel Uhrzeit in KI-Bildern – Warum KI-generierte Uhren (fast) nie die richtige Zeit anzeigen.
Musik- und Audio-KI wie Suno.ai oder MusicGen ordnen Töne, Rhythmen und Instrumente so, dass daraus komplette Songs entstehen.
✍️ Texte & Experimente
KI ist nicht nur ein Werkzeug für sachliche Texte, sondern auch eine Spielwiese für Kreativität und Experimente. Sprachmodelle wie ChatGPT haben gelernt, welche Wörter häufig zusammenpassen, und können daraus neue Texte formen – vom ausgeschmückten Roman bis zur ultrakurzen tl;dr-Zusammenfassung.
Beispiel 1 – Von der lachsigen Notiz zur formellen E-Mail
Eingabe (Prompt):
„hey chef, bin morgen krank, meld mich wieder wenn besser, sorry fürs chaos“
KI-Ausgabe:
„Sehr geehrter Herr Müller, leider bin ich morgen krankheitsbedingt nicht arbeitsfähig. Sobald es mir besser geht, melde ich mich umgehend zurück. Ich bitte die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Mit freundlichen Grüßen, …“
➡️ Aus einer halben SMS wird in Sekunden eine professionelle Mail.
Beispiel 2 – Von der Textwand zur tl;dr-Version
Eingabe (Prompt):
„Schreibe mir eine tl;dr-Zusammenfassung dieses Textes.“
Originaltext: 5 Absätze über die Geschichte des Faxgeräts.
KI-Ausgabe:
„tl;dr: Faxgeräte waren mal die Speerspitze der Bürokommunikation, sind heute fast ausgestorben, halten sich aber noch in Ämtern und Arztpraxen.“
➡️ Statt fünf Absätzen reicht ein Satz – perfekt, wenn man nur den Kern braucht.
Beispiel 3 – Kurzes Gedicht
Eingabe (Prompt):
„Schreibe ein kurzes Gedicht über ein nerdiges Zebra im Cyberpunk-Stil.“
KI-Ausgabe:
„Ein Zebra mit Neonstreifen klar, tippt Codes bei Nacht, ganz wunderbar. Im Cyberdschungel hell erhellt, wo Bits und Bytes die Zukunft stellt.“
➡️ KI kann also auch Poesie – manchmal schräg, manchmal kitschig, aber immer kreativ. Und ja: Formulierungen wie „hell erhellt“ zeigen, dass literarische Meisterwerke vielleicht doch besser bei den Menschen bleiben.
Von episch übertrieben bis knochentrocken – die KI passt sich dem gewünschten Textstil an.
Übrigens: Auch die Texte dieses Artikels sind nicht allein entstanden – viele Passagen habe ich mit Hilfe von KI entworfen oder optimiert.
🎵 Musik mit Suno & Co.
Musik ist eines der spannendsten Felder für KI – und eines, das ich selbst intensiv ausprobiere. Die KI hat sich dazu nicht heimlich in den Proberaum geschlichen, sondern Unmengen an Musikdaten analysiert. Sie erkennt, welche Instrumente, Stimmen und Rhythmen typischerweise zusammengehören – und setzt daraus neue Stücke zusammen.
So weiß sie:
Wenn es nach Metal klingt, darf die Stimme ruhig mal so klingen, als ob der Sänger sein Mikro gleich auffrisst.
Bei einer Ballade muss der Schmalz literweise aus den Boxen tropfen – am besten mit Streichern, die direkt aus der Kitsch-Fabrik kommen.
Und wenn ich einen Electroswing-Prompt eingebe, fängt die KI an zu swingen, als hätte sie den halben Tag Charleston getanzt.
Das Ergebnis: KI wird zu einer Art virtuellem Bandmitglied, das nie müde wird, sich nie verspielt und sogar nachts um drei Uhr einen kompletten Song raushaut – egal ob Blues, Swing oder Pop.
Timbaland gründete 2025 sein eigenes KI-Label „Stage Zero“ und „signte“ mit TaTa gleich eine virtuelle Popkünstlerin. Technisch umgesetzt wird das Ganze mit Suno, wo Timbaland selbst Berater ist. Die KI erzeugt komplette Songs inklusive Vocals im unverwechselbaren TaTa-Stil.
Das polarisiert: Befürworter sehen darin eine kreative Revolution, Kritiker sprechen von seelenlosen Klangkopien und einer Bedrohung für menschliche Künstler. Mein Fazit: KI ist hier kein Ersatz, sondern ein neues Werkzeug – ähnlich wie Autotune oder Loops früher, nur eine Stufe weiter.
🎨 Bilder
KI-Bildgeneratoren wie Stable Diffusion oder DALL·E arbeiten im Kern nicht mit „echtem“ Verständnis von Bildern, sondern mit Statistik und Mathematik. Das Herzstück ist ein sogenanntes Diffusionsmodell: Es nimmt ein komplett verrauschtes Bild und entfernt Schritt für Schritt das Rauschen – bis ein neues, kohärentes Bild entsteht. Welches Bild das wird, hängt vom Prompt ab und davon, welche Muster die KI zuvor in Millionen Trainingsbildern gelernt hat.
Man kann es sich wie ein Puzzle vorstellen: Die KI weiß nicht, dass sie eine „Katze“ zeichnet. Aber sie hat gelernt, dass Katzenbilder in 99 % der Fälle zwei spitze Ohren, vier Beine und bestimmte Fellmuster enthalten. Diese Muster werden beim Generieren zusammengesetzt – rein mathematisch, nicht mit echtem Verständnis.
Dabei kommen mehrere Techniken zum Einsatz:
Latente Räume: Bilder werden nicht Pixel für Pixel gespeichert, sondern in eine Art komprimierten „Merkmalsraum“ übersetzt. Hier erkennt die KI Zusammenhänge wie „Fell“, „Schatten“ oder „rundes Objekt“.
Prompt-to-Image: Der Text wird mit einem Sprachmodell verarbeitet, das wiederum Vektoren im latenten Raum anstößt. So landet aus „eine Katze mit Sonnenbrille“ tatsächlich ein Bild von etwas, das wie Katze + Sonnenbrille aussieht.
ControlNets und Zusatzmodelle: Mit Hilfsnetzen kann man gezielt Posen, Tiefeninformationen oder Skizzen vorgeben, damit das Ergebnis nicht völlig zufällig wirkt.
Natürlich entstehen dabei herrliche Fehler:
Hände sehen manchmal aus wie Spaghetti mit zu vielen Fingern.
Trotz solcher Bugs ist Bild-KI extrem vielseitig: Avatare, Comic-Bilder oder Blogillustrationen lassen sich damit erzeugen – von realistisch bis total abgefahren.
🖼️ Beispiel-Prompt für Bild-KI
Ein einfacher Prompt für Stable Diffusion oder DALL·E könnte so aussehen:
A futuristic zebra sitting at a computer, neon lights in the background, cyberpunk style, highly detailed, vibrant colors.
ASPECT-RATIO: 16:9
➡️ Damit lässt sich ein typisches Blog- oder Avatarbild generieren, das sofort den nerdigen KI-Look hat.
Doch Moment – hier kam beim ersten Versuch dieses Bild heraus:
Obwohl im Prompt 16:9 angegeben war, erzeugte die KI ein Hochformat-Bild – ein typisches Beispiel für Fehleranfälligkeit bei AI-Generatoren.
Beim zweiten Versuch kam ein vermeintliches Querformat heraus – aber:
Selbst beim zweiten Versuch kam kein korrektes 16:9 heraus – ein weiteres Beispiel für die Tücken bei KI-Aspect-Ratio.
➡️ Warum? Viele Bildgeneratoren arbeiten intern mit festen Dimensionen (z. B. 512×512 oder 1024×1024). Aspect-Ratio wird dann oft nur durch Cropping oder Upscaling angenähert. Manche Modelle ignorieren die Angabe auch komplett, wenn andere Faktoren wie Stil im Vordergrund stehen.
🎬 Videos
Video-KI ist die nächste Evolutionsstufe – und noch komplexer. Denn hier geht es nicht nur um einzelne Bilder, sondern um Bewegung, Timing, Kameraperspektiven und oft mehrere Szenen hintereinander. Während bei Bildern ein Prompt reicht, braucht man für Videos häufig eine Abfolge von Prompts oder spezielle Video-Einstellungen.
Technisch stecken dahinter verschiedene Verfahren:
Frame-Interpolation: Die KI erzeugt Zwischenschritte zwischen zwei Bildern, damit Bewegungen flüssig wirken.
Bewegungsvektoren: Anhand von Richtungs- und Geschwindigkeitsinformationen „ahnt“ die KI, wie sich Objekte von Frame zu Frame bewegen sollen.
Keyframes: Nutzer können wichtige Schlüsselszenen festlegen, die die KI dann zu einer zusammenhängenden Sequenz verbindet.
Besonders spannend ist die Arbeit mit mehreren Prompt-Arten:
Inhalts-Prompt (z. B. „Ein Drache legt sich gemütlich ins Gras und rollt sich wie eine Katze ein“)
Kamera-Prompt (z. B. „Kamerafahrt von links nach rechts, leichte Totale, weiche Bewegung“)
Zusatz-Prompts für Stimmung oder Stil (z. B. „neonbeleuchteter Cyberpunk-Stil, Zeitlupeneffekt“)
Gerade bei Tools wie Google Veo lassen sich diese Prompt-Arten kombinieren. Ein praktisches Beispiel mit Google Veo (englische Prompts und getrennte Parameter):
SCENE: A small green dragon strolls leisurely from left to right across a sunlit meadow.
CAMERA: Smooth tracking shot, medium wide, gentle pan from left to right.
STYLE: Comic style, vibrant colors, fluid animation with slightly exaggerated motion.
AUDIO: Soft ambient meadow sounds, subtle swoosh as dragon walks.
ASPECT-RATIO: 16:9
DURATION: 8s
So entstehen kleine Kurzfilme oder Animationen, die visuell beeindrucken – aber auch oft schräg wirken:
Köpfe verschwinden mitten in der Bewegung.
Figuren laufen wie in einem Traum, in dem die Schwerkraft nicht ganz ernst genommen wird.
Kamerafahrten enden plötzlich wie bei einer wackeligen Handkamera.
Das Ergebnis kann dennoch beeindruckend sein: ein Drache, der sich wie eine Katze einrollt, ein Loop von einem stolzen Marsch durchs Bild oder ganze Kurzfilme im Comicstil. Gleichzeitig bleibt es ein großes Experimentierfeld – nicht jede Szene wirkt rund, doch der kreative Spielraum ist riesig.
KI-Videos sind damit noch nicht Hollywood-reif, aber sie eröffnen schon jetzt neue Möglichkeiten – gerade für Nerd-Projekte, Animationen oder einfach, um wilde Ideen auszuprobieren.
⚠️ Risiken & Nebenwirkungen
KI ist nicht nur lustig und praktisch – sie hat auch ihre Schattenseiten. Wer viel mit ChatGPT & Co. arbeitet, merkt schnell: Die Systeme wirken oft klug, sind aber letztlich Muster-Erkenner ohne echtes Verständnis. Das führt zu Fehlern, Schrullen und manchmal regelrechten Absurditäten.
Noch frustrierender wird es, wenn die KI denselben Fehler immer wieder einbaut oder gar nicht erkennt, weil sie sich an einer Stelle „festgebissen“ hat. Da hilft nur: selbst kritisch mitdenken und verstehen, was im Hintergrund eigentlich passiert.
Dazu kommt eine weitere Eigenart: KI kann manchmal sehr eigenwillig wirken, wenn die von den Entwicklern eingebauten ethischen Regeln greifen. Ein Beispiel habe ich im Artikel Ey ChatGPT, was ist dein Problem? beschrieben: Dort blockierte das System selbst dann die Generierung von Charakterbildern, wenn es sich um rein fiktive Figuren handelte. Für uns Nutzer wirkt das oft unlogisch, aber im Hintergrund greift die Regel „keine realistisch beschriebenen Personen“. Ergebnis: Manchmal fühlt es sich an, als ob man mit einem Roboter-Juristen diskutiert, der die Welt durch eine Regeltafel sieht.
Über die nervigen Macken hinaus gibt es aber auch ernstere Bedenken:
Selbst bei Büchern passiert gerade Spannendes. Amazon Kindle baut mit „Ask this Book“ KI-Funktionen direkt in Inhalte ein – und plötzlich stellt sich die Frage, wer hier eigentlich wen „frisst“: Leser, Autor, Plattform oder KI. Dazu habe ich einen eigenen Artikel geschrieben: KI-Training mit Büchern: Wer frisst hier wen?.
👉 Kurz gesagt: KI birgt Risiken. Von Abhängigkeit über verzerrte Weltbilder bis hin zu Urheberrechtskonflikten. Vor allem aber lauert die Gefahr, dass wir uns zu sehr darauf verlassen – und am Ende selbst ein Stück „denkfaul“ werden.
🤓 KI im Alltag und Nerd-Use-Cases
KI ist nicht nur Theorie oder Spielerei – sie steckt längst mitten im Nerd-Alltag. Neben kreativen Projekten nutze ich KI auch ganz praktisch, dort wo klassische Tools an ihre Grenzen stoßen.
Smart Home Kameras werten nicht nur Bewegungen aus, sondern erkennen dank KI auch, ob gerade ein Paketbote, der Hund oder ein Nachbar im Bild ist. So lassen sich lokale Automatisierungen bauen, ohne dass Daten in eine Cloud wandern.
Technik-Alltag KI hilft beim Debuggen von Code, beim Schreiben von Skripten und sogar bei der Fehlersuche in komplexen Netzwerken. Mini-Beispiel (jQuery) Prompt:
Schreibe mir eine jQuery-Lösung: Wenn ich auf einen Button mit der Klasse .menu-toggle klicke, soll an body die Klasse is-menu-open getoggelt werden. Beim Klick außerhalb des Menüs soll die Klasse entfernt werden.
KI-Ausgabe:
<button class="menu-toggle">Menu</button>
<nav id="offcanvas">…</nav>
<script>
$(document).on('click', '.menu-toggle', function (e) {
e.stopPropagation();
$('body').toggleClass('is-menu-open');
});
$(document).on('click', function (e) {
if (!$(e.target).closest('#offcanvas, .menu-toggle').length) {
$('body').removeClass('is-menu-open');
}
});
</script>
Content-Workflows Ob Bilder für den Blog, Musik für eigene Projekte oder schnelle Textkorrekturen – KI spart Zeit, wenn man weiß, wie man sie einsetzt. Konkretes Beispiel (Kurzbeschreibung & Social-Caption) Prompt:
Formuliere aus diesem Absatz eine prägnante Zusammenfassung (max. 150 Zeichen) und eine freundliche Social-Caption mit Emoji: Ich habe getestet, wie gut KI aus einem Foto im Laden passende Gesellschaftsspiele empfiehlt…
KI-Ausgabe (Kurzbeschreibung):
KI empfiehlt aus Regal-Foto passende Spiele – schnell, präzise, offline möglich.
KI-Ausgabe (Social-Caption):
Ich hab’ die KI auf ein Spiele-Regal losgelassen – und sie hat Treffer gelandet 🎲📸 Welche Tools nutzt ihr im Laden? #KI #NerdTest
Vision im Alltag Neulich stand ich im Laden vor einer riesigen Auswahl an Gesellschaftsspielen. Ich habe ein Foto gemacht und die KI gefragt:
Welche davon kann man zu dritt spielen und kommen ohne Würfel aus?
Antwort: konkrete Empfehlungen direkt aus genau diesem Regal. Genau für solche Momente liebe ich KI: schnelles Filtern, klare Kriterien, sofort nutzbar.
Gesundheits- und Ernährungshelfer Ich weiß, dass meine Ernährung alles andere als vorbildlich war – mehr Pizza-Quests als Gemüse-Raids. Und anstatt mich durch hunderte Foren zu quälen, in denen immer wieder dieselben Tipps droppen („FDH!“ oder „iss ein Magerquarkbrot!“ – wow, danke für nichts), habe ich einfach ChatGPT eingespannt. Prompt rein: „So ernähre ich mich aktuell, so viel wiege ich, und hier will ich hin – was kann ich besser machen?“ Statt moralinsaurer Predigten kam eine Liste mit konkreten Tipps, Beispielen und sogar Rezepten zurück – fast so, als hätte ich meinen eigenen Ernährungs-Dungeon-Master. Ergebnis: 15 Kilo weniger in zwei Monaten. Und das ganz ohne Hungern, ohne Stress und vor allem ohne Magerquark-Brot-Gefängnis.
👉 Kurz gesagt: KI ist im Alltag wie ein Schweizer Taschenmesser – manchmal die perfekte Lösung, manchmal völlig ungeeignet, aber immer spannend.
🚀 Ausblick: Wohin geht die Reise?
KI ist heute schon beeindruckend – aber sie steht gerade erst am Anfang. Die nächsten Schritte zeichnen sich klar ab:
Bilder werden immer präziser. Fehler wie „Spaghetti-Hände“ oder endlose Finger verschwinden Stück für Stück. Prompts werden besser verstanden, sodass ein „16:9 Cyberpunk-Zebra“ auch wirklich im richtigen Format erscheint – ohne Workarounds.
Musik wird feiner abgestimmt. Statt überladener Soundwände mit dröhnendem Bass können wir künftig subtilere Arrangements erwarten: klare Stimmen, gezielt eingesetzte Instrumente, weniger Chaos.
Videos lassen sich exakter steuern. Nicht mehr nur „Drache läuft durchs Bild“, sondern komplexe Szenen mit Kamerafahrten, Timing und sogar Regieanweisungen werden möglich.
Ein spannender Punkt: Diese Fortschritte kommen nicht nur aus der Cloud. Mit lokalen Lösungen wie Stable Diffusion + ControlNet oder ähnlichen Erweiterungen lassen sich schon heute erstaunlich präzise Ergebnisse erzielen – direkt auf der eigenen Hardware. Wer Proxmox oder sogar ein Cluster nutzt, kann sich damit sein eigenes kleines KI-Studio im Keller aufbauen.
Und dann gibt es noch die DIY-Overkill™-Projekte wie meinen geplanten ZebraScent™ Diffusor, die zeigen, wie KI und IoT zusammenwachsen. Heute Duftsteuerung, morgen vielleicht der vollautomatische Nerd-Haushalt mit eingebautem Humor.
Am Ende bleibt KI alles zugleich: Werkzeug, Spielzeug und Risiko. Aber mit jeder Iteration wird sie verlässlicher – und damit umso spannender für Nerds wie uns. Und falls du auch angst vor der KI hat, schaue dir meinen Artikel „Die panische Angst vor KI“ an.
🛠️ Nützliche KI-Tools – kostenlos & bezahlt
Viele kostenpflichtige KI-Tools bieten übrigens auch kostenlose Testversionen oder eingeschränkte Free-Pläne an. So kannst du sie gefahrlos ausprobieren, bevor du dich für ein Abo entscheidest.
Und falls du dir lieber eine KI lokal auf deinem Rechner installieren willst, dann schau dir den Beitrag „KI lokal installieren“ an.
Um nicht den Überblick zu verlieren, hier eine kleine Auswahl von Tools, die im Alltag und bei Nerd-Projekten nützlich sein können.
🔹 Kostenlose KI-Tools
Gemini – Googles Allround-KI für Text, Bild und Recherche. Praktisch für schnelle Antworten, Brainstormings und Analysen.
Codota – Helfer für Programmierer, schlägt Code-Snippets und Vervollständigungen vor.
Simplified – Erstellt aus Text Prompts kurze Videos, Social Media Clips und Designs.
Toggl Plan – Projektmanagement mit KI-Unterstützung für kleine Teams.
Crayon AI – Kostenlose Bildgenerierung mit Grundfunktionen.
Vance AI – Verbessert Fotos automatisch, z. B. Schärfe, Farben oder Portrait-Retusche.
KNIME – Open-Source-Datenanalyse mit KI-Erweiterungen.
Moosend – Kostenloses E-Mail-Marketing mit KI-Optimierung.
1Password – Passwortverwaltung mit KI-Funktionen zur Sicherheit.
Descript – Transkription, Audio- und Videobearbeitung – perfekt für Podcasts.
✅ Fazit
KI ist weder Zauberstab noch Weltuntergangsmaschine – sie ist ein Werkzeugkasten voller verrückter Gadgets. Mal baut sie dir in Sekunden einen brauchbaren Text, mal schenkt sie deinem Zebra drei zusätzliche Finger. Entscheidend ist, wie du sie einsetzt: kreativ, kritisch und mit einer Prise Humor.
👉 Also: Probier es selbst aus, teste Tools, bau dir vielleicht sogar deine eigene KI-Infrastruktur – und teile deine verrücktesten Experimente gerne in den Kommentaren. Nerds lernen am meisten, wenn sie ihre Spielzeuge zeigen. 🦓🤖✨
Stell dir vor, ein Zebra läuft nicht weg, sondern stampft den Boden, schreit in den Wind und bläst den Blues über die Steppe. Genau das war die Idee hinter meinem neuesten KI Blues Song: King of the Plain.
Von der Steppe in den Mississippi-Club
Der Song entstand aus einem Suno.ai-Prompt, der nach einem groovigen, stampfenden Mississippi Blues mit Shuffle-Rhythmus verlangte. Herausgekommen ist ein Track, der mehr Savannen-Attitüde hat als ein Löwe auf Espresso.
Mit Slide-Gitarre, Walking Bass, stampfenden Handclaps und einer frechen Mundharmonika erzählt er die Geschichte eines Zebras, das nicht mehr nur Beute ist. Der Refrain ist so laut wie ein Siegesruf:
“I’m a zebra, baby, king of the plain! Runnin’ through the heat, survival in my veins! Tracks in the sand, heart wild and untamed— This savanna’s mine, better learn my name!”
Fun Fact zum Prompt
Eigentlich wollte ich nur testen, wie gut KI den klassischen Blues-Stil nachbauen kann. Statt melancholischem Lagerfeuer-Blues kam aber eine richtige Hymne heraus – so, als hätte eine Zebra-Herde beschlossen, ihre Rolle als Fluchttiere zu kündigen und ihre eigene Blues-Band zu gründen.
Falls du gerade an einem ESP32 bastelst oder ein neues Nerd-Projekt in Angriff nimmst: King of the Plain eignet sich perfekt als Soundtrack fürs Löten, Schrauben oder Debuggen.
Fazit
King of the Plain ist mehr als nur ein KI Blues Song. Es ist eine kleine musikalische Hommage an das Überleben, an Nerd-Mut und daran, dass selbst Zebras mehr Biss haben, als man ihnen zutraut.
⚡ KI-Musik mit Suno erstellen – und was passiert, wenn man der KI Swing beibringt
Die Erstellung von KI-Musik mit Suno wird erst dann richtig spannend, wenn man ungewöhnliche Genres ausprobiert. Ich wollte wissen, ob Suno.ai nicht nur Ambient-Gesäusel und Synth-Eskapaden hinkriegt, sondern auch echten Bumms mit Stil. Die Wahl fiel auf: Electro-Swing. Also rein ins Prompt-Feld und diesen Zaubertrank reingekippt:
🎧 Ergebnis der KI-Musik mit Suno: Electro-Swing, der wirklich groovt
Tatsächlich: ein richtig tanzbarer Electroswing-Track mit peppigen Bläsern, Jazz-Samples und clubtauglichem Beat. Der Titel: Vintage Voltage – klingt wie ein Elektrogerät von 1933, das heimlich rave-t.
Stil: Electro-Swing / Funk / Retro Jazz
Tempo: ca. 120 BPM
Vibe: Charleston trifft auf Drum Machine
Damit zeigt sich: KI-Musik mit Suno erstellen funktioniert auch für Genre-Fusionen.
🎛️ So wurde die KI-Musik mit Suno anschließend veredelt
Natürlich kam der Track nicht direkt „radiofertig“ aus der KI. Ich hab ihn aufgesplittet mit OpenVino & Audacity (ja, das geht immer noch) und dann in Ableton Live 11 Lite weiterverarbeitet.
Wichtigstes Werkzeug beim Mix & Mastering: 🕹️ Mein treuer Behringer X-Touch One(bezahlter Link) (Affiliate-Link, weil das Teil wirklich Gold wert ist – motorisierter Fader, Ableton-Steuerung, Jogwheel, einfach alles.)
💡 Pro-Tipp: Auch mit der Lite-Version von Ableton kannst du mit ein paar guten Free-Plugins und einem Controller wie dem X-Touch richtig was reißen. Ich habe u.a. TDR Nova und Limiter No6 eingesetzt.
📀 Der fertige Song aus der KI – Vintage Voltage anhören
Hier kannst du das Ergebnis anhören, streamen, klauen (nein!) oder einfach mitwippen:
🤝 Zusammenarbeit mit KI – und ein bisschen menschlicher Hilfe
Dieser Song entstand übrigens gemeinsam mit meiner KI-Assistentin Lumae (aka ChatGPT). Ich habe die kreative Grundidee geliefert und die stilistische Richtung festgelegt – Electroswing sollte es werden, aber bitte mit modernen Elementen und KI-Fantasie. Gemeinsam haben wir die Struktur des Textes entworfen, inklusive:
Strophenanzahl
Zeilenzahl pro Abschnitt
Einsatz von Adlibs (z. B. [Yeah!], [Let’s go!], [Swing it!])
Verwendung von [Verse], [Chorus], [Bridge] Tags für Suno
Stimmung und Atmosphäre über gezielte Begriffe im Prompt
Dadurch wurde aus einem einfachen Prompt ein wirklich durchdachtes KI-Projekt – inklusive klarer Vorgaben, Struktur und Kreativkontrolle. Es ist also nicht einfach nur ein Knopfdruck-Song, sondern ein kollaboratives Werk: Maschine trifft Mensch trifft Musik.
🧪 Fazit: Die KI kann nicht swingen – aber sie kann’s lernen
Electroswing ist schon ein spezielles Genre – und doch hat Suno.ai erstaunlich gut geliefert. Was am Ende zählt, ist Prompt-Kunst, Nachbearbeitung und ein bisschen Nerd-Magie. Und genau darum geht’s hier auf prokrastinerd.de.
Wenn du also KI-Musik mit Suno erstellen willst, probier einfach mal aus, was passiert, wenn du der Maschine Jazz beibringst.
💬 Deine Meinung zählt!
Wie findest du den Track „Vintage Voltage“? Und was hältst du generell von KI-Musik mit Suno? Lass es mich in den Kommentaren wissen – egal ob du Feedback, Fragen oder eigene Erfahrungen hast. Ich freu mich drauf!